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Management Day (Montag, 26. September 2005)

Am Management Day (26. September 2005) geben erfahrene Speaker, IT-Berater und Autoren Einblick in technologiestrategische Themen. Die Vorträge behandeln u.a. die Bereiche Projektmanagement und -planung, Anforderungsanalyse, Softwarearchitektur und Qualitätsmanagement. Der Management Day ist für alle Teilnehmer der Hauptkonferenz kostenlos! Sie können entweder selbst teilnehmen, oder eine andere Person für die Teil-
nahme am Management Day benennen (Projektleiter, Geschäftsführer, Kollegen, Kunden).
Eine zeitliche Übersicht des Management Days finden Sie

Vortragstitel Speaker
Rollenbasierte Softwareentwicklung an einem Fallbeispiel: Aufnahme und Analyse der Anforderung - Teil 1 Lohmar, Senn
Rollenbasierte Softwareentwicklung an einem Fallbeispiel: Einbringen der Änderung in das Design der Anwendung - Teil 2 Lohmar, Senn
Rollenbasierte Softwareentwicklung an einem Fallbeispiel: Implementierung der Änderung und Test der geänderten Anwendung - Teil 3 Lohmar, Senn
Software Delivery Optimization – rollenspezifisches Management über alle Projekte und Prozesse hinweg Berger-Münch
Anforderungsbasierte Projektplanung mit CaliberRM Lobeck
Zur Zukunft der Software Kamali

Rollenbasierte Softwareentwicklung an einem Fallbeispiel: Aufnahme und Analyse der Anforderung - Teil 1

von 10.15 Uhr - 11.00 Uhr

Anforderungen können aus den verschiedensten Bereichen des Unternehmens, von Kunden, Anwendern, Partnern oder anderen Externen kommen. Alle Informationen müssen gesammelt, geordnet und strukturiert werden, damit eine sinnvolle Planung und Verarbeitung möglich ist. Hier sind insbesondere die Fachabteilungen gefordert, die ihre Vorstellungen entweder in "Prosa" oder anhand grafischer Darstellungen formulieren. Durch die Einbindung dieser sogenannten Analysten in das Gesamtsystem wird erreicht, dass die Informationen bereits zu einem frühen Zeitpunkt strukturiert erfasst und systematisch bearbeitet werden. Borland Core::Analyst erlaubt diesen Anwendern sowohl die Erfassung der Anforderung im Requirements Management (RM) als auch die Modellierung der Systemeigenschaften in entsprechenden UML-Diagrammen. Durch automatische Archivierung und Versionierung von Objekten und Modellen sind Änderungen immer nachvollziehbar.

Rollenbasierte Softwareentwicklung an einem Fallbeispiel: Einbringen der Änderung in das Design der Anwendung - Teil 2

von 11.05 Uhr - 11.50 Uhr

Im zweiten Teil der Reihe wandert die Anforderung aus der Fachabteilung in den technischen Bereich. In vielen Fällen wird dieser Übergang durch Kommunikationsschwierigkeiten verschärft; Missverständnisse entstehen sehr schnell und der Sinn der weitergegebenen Information erscheint bisweilen total verfremdet. Mit den Möglichkeiten von Borland Core::Architect lassen sich viele dieser Schwierigkeiten vermeiden. Beim Einsatz von Diagrammen in der Analysephase werden z.B. standardisierte Komponenten verwendet. Der Architekt übernimmt nun die erstellten Diagramme und überführt diese in technische Diagramme. Dabei stehen ihm alle Möglichkeiten aus UML zur Verfügung und er kann entweder in Sequenz-, Klassen- oder anderen Diagrammen arbeiten. Auch diese Ergebnisse werden wieder automatisch archiviert und so im Gesamtkontext zur späteren Verwendung oder Auswertung bereitgestellt.

Rollenbasierte Softwareentwicklung an einem Fallbeispiel: Implementierung der Änderung und Test der geänderten Anwendung - Teil 3

von 12.20 Uhr - 13.05 Uhr

Jetzt treffen die Anforderungen beim zuständigen Entwickler ein. Mit dem integrierten RM kann der Entwickler die Informationen aufnehmen und Abhängigkeiten erkennen. Mit Borland Core::Developer besitzt der Entwickler eine integrierte Entwicklungsumgebung, aus der heraus er wiederum alle Verbindungen zu den anderen Funktionalitäten besitzt und in der er auch direkt die Build- und Debug-Funktionen aufrufen kann. Seine Ergebnisse sind automatisch im Configuration Management organisiert und integrierte Testfunktionen helfen zusätzlich, eine bestmögliche Qualität der Lösung zu erreichen. Anschließend werden die Funktionalitäten und Eigenschaften intensiv getestet. Borland Core::Tester gewährleistet auch hier die Integration in das RM mit dem Vorteil, dass Änderungen zielgerichtet nachverfolgt und auf Neuerungen überprüft werden können. Nach erfolgtem Test und Freigabe der Anwendung signiert der Tester seine Arbeit im System, die Archivierung erfolgt automatisch.

Software Delivery Optimization – rollenspezifisches Management über alle Projekte und Prozesse hinweg

von 14.00 Uhr - 14.45 Uhr

Ein komplexes Software-Projekt muss alle Beteiligten in Design, Develop, Quality und Deploy unter einen "Hut" bringen, egal aus welcher Rolle und Organisationseinheit. Dies ist möglich, indem man einerseits die Heterogenität der Prozesse und Tools akzeptiert und die Freiheitsgrade nutzt, um jedes SW-Projekt für sich optimal durchzuführen, aber andererseits diese Heterogenität über einen gemeinsamen Ansatz homogen zugänglich macht. In dem Vortrag wird anhand eines Großprojekts vorgestellt, in welcher Situation sich die SW-Entwicklung befand und wie durch Software Delivery Optimization das Projekt erfolgreich abgewickelt wurde. Reibungslose Implementierung von SDO in Ihrem Unternehmen: Wann lohnt es sich und wie kann ich die SDO-Philosophie auch bei mir verwenden? Diese Frage ist nicht pauschal zu beantworten, eine Empfehlung und ein Vorgehensmodell wird aber im Rahmen des Vortrages dargestellt.

Anforderungsbasierte Projektplanung mit CaliberRM

von 14.50 Uhr - 15.35 Uhr

In dieser Session stellen wir die Möglichkeiten zur besseren Projektplanung und Priorisierung durch den Einsatz von CaliberRM als Requirements-Management-Lösung vor. Lernen Sie das "Customizing", orientiert an Projektbedürfnissen kennen, um projektspezifische Daten mit Requirements zu verbinden. Die weitere Auswertung dieser Informationen sowie die Einbindung in den Projektworkflow werden aufgezeigt.

Zur Zukunft der Software

von 16.00 Uhr - 16.45 Uhr

Die Softwareindustrie steht vor gravierenden Veränderungen. Wie sieht da die Zukunft der Zuliefererindustrie (Drittanbieter) aus, was ist mit Plattformanbietern und trägt Open Source zur Entwertung von Software bei? Lässt sich mit Service Geld verdienen und was bringt uns Offshore? Diese und andere relevante Fragen zur Zukunft der Software-Entwicklung und –Architektur sollen in dieser Session behandelt werden.