7. Entwickler Konferenz Sessions Power Workshops
 
7. Entwickler Konferenz / Sessions / Power Workshops



Power Workshops

Sonntag, 21.9.2003
PW01 Einführung in ADO.NET
Andreas Kosch (bekannter Autor und Speaker)
Auch im Bereich von Datenbankanwendungen sorgt .NET dafür, dass sich der Entwickler mit neuen Konzepten und Technologien auseinandersetzen muss. Der Workshop geht daher am Anfang auf die prinzipiellen Veränderungen ein, die sich aus den neuen Konzepten ergeben. Erst dann werden die einzelnen Klassen aus ADO.NET vorgestellt, wobei der Schwerpunkt auf dem Data Provider für den Microsoft SQL Server (bzw. MSDE 2) liegt. Einige Beispiele nutzen jedoch auch eine ACCESS-Datenbank (Data Provider für OLE DB) beziehungsweise die Open Source-Datenbank InterBase 6 (Borland Data Provider). In der Übergangsphase von ADO zu ADO.NET macht auch ein Mischen beider Technologien Sinn, zumal in ADO.NET noch nicht alle Bereiche abgedeckt werden. Der Workshop stellt auch Wege vor, wie ADO.NET im Einzelfall auf ADO-Objekte zugreift beziehungsweise wie beide Welten (ADO.NET/ADO auf der Server-Seite, Delphi und ADO auf der Client-Seite) zusammenarbeiten können.

Sonntag, 21.9.2003
PW02 Komponentenentwicklung für .NET
Bernd Ua (Bernd Ua Consulting)
Entwicklern, die bisher Komponenten für Delphi oder ActiveX-Controls für andere Umgebungen entwickelt haben, bieten sich mit dem .NET Framework neue Möglichkeiten und Märkte. .NET-Komponenten lassen sich in beliebigen Entwicklungsumgebungen und unter beliebigen Sprachen benutzen, ohne dass der Overhead von COM nötig ist. Neben Komponenten für Windows.Forms lassen sich auch eigene Komponenten für ASP.NET erstellen. Die Session gibt einen Einstieg in die Entwicklung von Komponenten für das .NET Framework und behandelt die wichtigsten Themen für Komponentenentwickler. Der Workshop behandelt die Objekthierarchie und die wichtigen Basisklassen für den Komponentenentwickler ebenso, wie die Designerschnittstellen im .NET Framework. Daneben kommen Themen wie die Distribution und Installation von Komponenten zur Sprache. Ein weiteres Thema ist die Migration bestehender VCL-Komponenten zu .NET-Komponenten oder VCL.NET-Komponenten. Im Workshop werden die Sprachen C# und Delphi for .NET verwendet.

Montag, 22.9.2003
PW03 C# für Ein- und Umsteiger
Andreas Kosch (bekannter Autor und Speaker)
C# wird als die Muttersprache von .NET bezeichnet, da die Klassen aus dem Framework in dieser Sprache geschrieben wurden. Obwohl die verwendete Sprache in .NET generell keine Rolle spielt, hat C# neben einigen Nachteilen vor allem auch Vorteile. Ein Entwickler kann zur Zeit nur für C# zwischen mehreren vollwertigen Entwicklungsumgebungen wählen – neben Microsoft Visual Studio .NET und dem Borland C#Builder stehen auch die kostenfreien Alternativen SharpDevelop (Open Source) und WebMatrix (Freeware von Microsoft) zur Verfügung. Nach der kurzen Vorstellung dieser Entwicklungsumgebungen steht im Workshop das Kennenlernen von C# im Vordergrund. Die Beispielprojekte stellen dabei die Implementierung von Detailaufgaben in C# mit Delphi for .NET gegenüber, denn die meisten Entwickler werden von einer anderen Programmiersprache zu C# wechseln, sodass der Workshop nicht ganz von vorn beginnen muss. Da jeder C#-Compiler nur ein Source Code-Generator für MSIL ist, müssen wir uns auch die Common Language Runtime (CLR) von .NET etwas genauer anschauen.

Montag, 22.9.2003 (Vormittags)
PW04 Datenbankstrategien mit Delphi
Bernd Ua (Bernd Ua Consulting)
Vielen Entwicklern, die bisher mit der Borland Database Engine gearbeitet haben, stellt sich nach wie vor die Frage, welche Datenbank oder Datenbank-Engine der geeignete Nachfolger ist. Delphi selbst bietet mit dbExpress und den ADO-Komponenten zwei Engines an, die mehrere Datenbanken ansprechen können. Daneben gibt es etliche Komponentensammlungen für spezielle Server, wie die in Delphi enthaltenen InterBase Express Komponenten. Der Workshop gibt einen Überblick über die Vor- und Nachteile der vorhandenen Datenbankengines in Delphi und diskutiert die möglichen Alternativen auch im Hinblick auf den Umstellungsaufwand, die .NET und Cross-Platform-Fähigkeiten. Daneben werden die Vor- und Nachteile verschiedener klassischer SQL Server (InterBase, MS SQL Server, DB2) diskutiert und einige Alternativen vorgestellt, die insbesondere für Entwickler interessant sind, die bisher mit lokalen Formaten gearbeitet haben (Advantage Database Server, TurboDB, MySQL).

Montag, 22.9.2003 (Nachmittags)
PW05 Datenbankentwicklung mit Advantage Database Server
Bernd Ua (Bernd Ua Consulting)
Mit dem Advantage Database Server steht eine Datenbank zur Verfügung, die sich durch leichte Wartbarkeit und hohe Performance auszeichnet und zudem für verschiedene Plattformen zur Verfügung steht. Die Datenbank skaliert vom lokalen Server bis zum Multi-User-System und bietet sich als Alternative zu klassischen SQL-Datenbanken an. Eigene Delphi und Kylix-Komponenten für den Server, die sich nahtlos in die TDataset-Hierachie einfügen, machen den Server gerade auch für Delphi-Entwickler interessant. Der Workshop gibt einen Überblick über die Technologie des Servers, die Installation, den Datenimport und die Arbeit mit dem Data Dictionary des Servers. Es wird gezeigt, wie Sie Datenbankanwendungen mit Delphi für den Server schreiben und den Server mit Tabellenkomponenten und Queries unter Delphi programmieren.

Montag, 22.9.2003
PW06 Multithread-Programmierung mit Delphi
Karsten Strobel (AIT Augsburg)
Die Programmierung parallel laufender Programmfäden (Threads) innerhalb einer Anwendung ist für viele Aufgaben sehr nützlich, sei es um schnell auf Ereignisse reagieren zu können oder um die Benutzeroberfläche auch dann bedienbar zu erhalten, wenn das Programm langwierige Operationen durchzuführen hat. Außerdem übt diese Form der Programmierung eine gewisse Faszination aus, weswegen sich viele Programmierer begeistert in diese Disziplin vertiefen. Allerdings gibt es auch kaum eine Form der Programmierung, bei der die Gefahr größer wäre, unwissentlich "Bomben" im eigenen Code zu vergraben. Fehlende oder falsche Synchronisation bleibt oft lange folgenlos und führt daher häufig erst zu den unerwünschten Effekten wie Deadlocks, Korruption oder Schutzverletzungen, wenn die Software schon einige Zeit ausgeliefert ist. Dieser Workshop vermittelt solides Grundwissen in der Multithread-Programmierung mit Delphi. Wir arbeiten mit nachvollziehbaren und praxisnahen Beispielen (Notebook mitbringen).

Montag, 22. 9. 2003
PW07 JBuilder: Web-Anwendungen mit Datenbankzugriff realisieren
Peter Tabatt (IT-Berater, Buchautor, Autor Java Magazin)
Der Power Workshop zeigt die Realisierung von Datenbankzugriffen in Webanwendungen. Hierbei wird speziell die Unterstützung durch den JBuilder in Form von Komponenten/Tag Libraries gezeigt. Neben der JSTL (JSP Standard Tag Library) soll hierbei auch die Borland-Tag-Library InternetBeans Express untersucht werden. Weiterhin behandelt der Workshop Möglichkeiten, die Konfiguration der Datenbankparameter auszulagern und rundet mit den Themen Connection-Pooling und eigene Tag Libraries die Problematik ab. Alle Anwendungen werden auf dem Tomcat sowohl innerhalb der IDE als auch außerhalb, also ohne JBuilder, getestet.

Dienstag, 23.9.2003
PW08 Anwendungsentwicklung mit C#
Andreas Kosch (bekannter Autor und Speaker)
Der Workshop unternimmt einen Streifzug durch die verschiedenen Kategorien von Anwendungen, die vom .NET Framework unterstützt werden. Obwohl .NET primär auf mehrschichtige Architekturen abzielt, werden auch allein stehende sowie klassische Client/Server-Anwendungen unterstützt. Das fängt bei der vertrauten Windows.Forms-Anwendung an, führt über Anwendungen für die Task Bar Notification Area (TBNA) über einen Windows-Dienst (Service) bis hin zu den Webanwendungen, die in Gestalt von ASP.NET Web Form, HttpModul und XML Web Service vorgestellt werden. Auch die Anwendungen für Smart Devices wie zum Beispiel den Pocket PC dürfen nicht fehlen. Der Workshop demonstriert auch, wie man bestehende Win32-Anwendungen (Borland Delphi) mit Modulen ergänzen kann, die in C# geschrieben werden. Immer dann, wenn das ausführbare Modul nicht von der lokalen Festplatte stammt, kommt das Thema Sicherheit ins Spiel. Der Workshop demonstriert, welche Regeln in diesem Fall gelten und wie die Anwendung darauf Rücksicht nehmen muss.

Dienstag, 23.9.2003
PW09 C#Builder - Datenbankprogrammierung, UML und MDA
Bernd Ua (Bernd Ua Consulting)
Mit dem C#Builder hat Borland eine neue Entwicklungsumgebung für das .NET-Framework auf den Markt gebracht, die sowohl für die klassische GUI-Entwicklung als auch für die Entwicklung von Web-Anwendungen geeignet ist. Der Workshop gibt einen Einstieg in die neue Umgebung und behandelt alle Aspekte der Anwendungsentwicklung mit C#Builder, angefangen von der Entwicklung von einfachen GUI- und Webapplikationen bis hin zu Tipps und Tricks zur neuen IDE. Ausführlich behandelt werden auch die neuen Datenbankkomponenten (Borland Data Provider) für ADO.NET, die Borland mit der IDE ausliefert. Die Komponenten erweitern ADO.NET um einen flexiblen Layer für den Zugriff auf mehrere Datenbanken wie Interbase,DB2, Oracle und MS SQL Server. Der Workshop zeigt, wie die Borland Data Provider verwendet werden und worin sie sich von den Microsoft Data Providern unterscheiden. C#-Builder ist zudem die erste Borland IDE, die die UML-Technologien von Together in die Entwicklungsumgebung integriert. Der Workshop gibt einen Einblick in die UML-Unterstützung und Integration der IDE und gibt einen Einblick in das ECO-Framework (Enterprise Core Objects) der im September erscheinenden Architect-Edition, die Model Driven Development mit dem C#-Builder ermöglicht.

Dienstag, 23.9.2003
PW10 InterBase Profiworkshop
Karsten Strobel (AiT Augsburg)
Dieser Workshop vermittelt wichtige Entwickler- und Administratorkenntnisse für fortgeschrittene InterBase- (und Firebird-) Anwender. Zu den Themen gehören tiefere Einsichten in das Transaktionsmanagement der Datenbank, Troubleshooting bei beschädigten Datenbanken, weiterführende Techniken in der Server-seitigen Programmierung (Stored Procedures, Triggers), Anwendung von UDFs und Performanceoptimierung von Abfragen und Programmiertechniken und effektive Nutzung diverser 4rd Party Tools. Wir experimentieren praxisnah mit einer Beispieldatenbank und gelegentlich auch mit Delphi oder dem C++Builder (Notebook mitbringen).

Dienstag, 23. 9. 2003
PW11 Apache Tomcat in Entwicklung und Produktion
Peter Roßbach (IT-Berater, Buchautor, Autor Java Magazin)
Der Apache Tomcat ist die Referenzimplementierung für JavaServer Pages und Servlets. Darüber hinaus entwickelt er sich zu einem beliebten Web-Container für den Produktiveinsatz. Mit der überarbeiteten Catalina-Architektur bietet er eine Reihe neuer Möglichkeiten. Der Power Workshop konzentriert sich auf die Konfiguration und Administration und nicht auf die Entwicklung von Web-Anwendungen. Die Teilnehmer lernen Aufbau, Funktionsweise, Installation und Konfiguration des Web Containers Tomcat detailliert kennen. Fortgeschrittene Themen wie der Betrieb von virtuellen Hosts, die Konfiguration des Apache Webserver oder Lastmessung mit Grinder 3 und dem Tomcat werden praktiziert.

Dienstag, 23. 9. 2003
PW12 Komponentenbasierte Entwicklung - ist die Objektorientierung tot?
Adam Bien (IT-Berater, Buchautor, Autor Java Magazin)
Die komponentenbasierte Entwicklung löst viele Probleme der Objektorientierung. Strenggenommen handelt es sich hier um einen logischen, weiteren Schritt oder einen Paradigmenwechsel in der Softwareentwicklung. In dieser Session wird die komponentenbasierte Entwicklung von J2EE-Anwendungen an einigen Beispielen erläutert. Neben der Abbildung der fachlichen Anforderungen wird hier auch die Auswirkungen der nicht-funktionalen Anforderungen wie z.B. (Erweiterbarkeit, Wiederverwendbarkeit, Robustheit) auf die Architektur der Anwendungen eingegangen.

Dienstag, 23. September 2003
PW13 Web Services mit JBuilder und Apache Axis
Thilo Frotscher (T. Frotscher Systemsoftware-Entwicklung)
Dieser Power Workshop vermittelt alle wichtigen Grundlagen zum Thema Web Services als Überblick und in komprimierter Form. Er kann daher als Einstieg in die Technologie und als Vorbereitung für erste Schritte mit Web Services dienen. Während im ersten Teil des Workshops wichtige Technologien der Web Services-Welt wie SOAP, WSDL und UDDI erläutert werden, liegt der Schwerpunkt des zweiten Teils auf Apache Axis im Zusammenspiel mit JBuilder und praktischen Beispielen.

Freitag, 26.9.2003
PW14 Mehrschichtige Anwendungen mit .NET
Andreas Kosch (bekannter Autor und Speaker)
Mit .NET steht zum ersten Mal eine Umgebung zur Verfügung, die generell von einer mehrschichtigen Anwendungsarchitektur ausgeht. Als Entwickler stehen wir am Anfang zuerst vor der Qual der Wahl, da in .NET gleich mehrere Alternativen verfügbar sind. Der Workshop betrachtet dazu zuerst typische Einsatz-Szenarien für .NET Enterprise Services, .NET Remoting, ASP.NET und XML Web Services und stellt auch die Gründe vor, warum es diese verschiedenen Techniken in dieser Form gibt. Die volle Leistungsbandbreite steht nur mit den .NET Enterprise Services als dem Nachfolger von COM+ zur Verfügung. Mehrere Beispiele demonstrieren das Hantieren mit dieser Technologie, wobei als Clients sowohl .NET-Anwendungen als auch klassische Win32-Anwendungen am Beispiel von Delphi genutzt werden. Immer dann, wenn DCOM als schnellster und leistungsfähigster Übertragungsweg nicht zur Verfügung steht, muss man sich nach einer Alternative umschauen. Mit den XML Web Services steht eine solche zur Verfügung, wobei die Workshop-Beispiele die Interoperabilität wechselseitig mit .NET und Delphi vorstellen.

Freitag, 26.9.2003
PW15 Model Driven Development mit Delphi
Bernd Ua (Bernd Ua Consulting)
Die Boldkomponenten der Architect-Edition von Delphi gestatten es, Delphi-Anwendungen auf eine völlig neue Art zu entwickeln. Mit Hilfe der Bold-Komponenten wird das UML-Modell zu einem integralen Bestandteil der Anwendung. Es ist nicht mehr notwendig von Hand ein relationales Modell der Datenbankschicht mit einer objektorientierten Schicht in der Anwendung zu verknüpfen. Das komplette objekt-relationale Mapping übernehmen die Bold-Komponenten, sodass Sie sich ganz auf die Abbildung der Prozesse in UML kümmern können. Der Workshop bietet Ihnen einen Einstieg in die Technologie und Architektur der Bold-Komponenten. Es wird gezeigt, was Sie beim Klassendesign zu berücksichtigen haben und wie Sie die Bold-Komponenten effektiv einsetzen. Der Subscribe-Mechanismus der Komponenten wird ebenso beleuchtet, wie die Verwendung von Renderern und der Einsatz der OCL (Object Constraint Language) zur Selektion von Objekten und zur Definition abgeleiteter Attribute. Des weiteren werden interessante zusätzliche Komponenten gezeigt, welche die Zusammenarbeit von ModelMaker V 7 und Bold verbessern oder die Erstellung von IntraWeb-Anwendungen mit Bold erlauben.

  
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